Beckenboden-Ratgeber

Beckenbodentraining nach der Geburt: Warum viele Geräte scheitern, bevor du sie überhaupt benutzt hast.


Junge Mutter sitzt mit ihrem Baby am Küchentisch und schaut auf ihr Smartphone
Mark Kässer

Von Mark Kässer

Physiotherapeut·31.08.2026

Du weißt, dass du deinen Beckenboden trainieren solltest. Du hast das Gerät vielleicht sogar schon recherchiert. Und dann liest du im Kleingedruckten: „vaginal einführen". Und der Gedanke daran fühlt sich nach allem anderen als nach Erholung an – nach allem, was dein Körper gerade erst hinter sich hat.


Der Moment, in dem die meisten Frauen aufgeben – noch bevor sie angefangen haben

Du hast entbunden. Dein Körper hat gerade Unvorstellbares geleistet. Der Beckenboden war Wochen, manchmal Monate lang unter extremem Druck – durch das Gewicht, durch die Wehen, durch die Geburt selbst. Das Gewebe ist sensibel. Manchmal schmerzhaft. Manchmal einfach fremd.

Und dann wird dir empfohlen, ein Gerät einzuführen.

Die meisten Frauen probieren es trotzdem. Einmal. Vielleicht zweimal. Dann liegt das Gerät in der Schublade. Nicht aus Faulheit – sondern weil es sich falsch anfühlt. Weil der Körper in dieser Phase kein Training will, das sich wie eine medizinische Prozedur anfühlt. Weil die emotionale Hürde schlicht zu groß ist.

Das Ergebnis: Keine Verbesserung. Und der Gedanke, der sich festsetzt: „Ich kann das nicht durchhalten." Dabei lag das Problem nie an dir. Es lag am falschen Werkzeug.

Was du in dieser Phase brauchst, ist kein Training, das sich nach Behandlung anfühlt. Du brauchst etwas, das sich nach Alltag und Spaß anfühlt.


Was nach der Geburt wirklich mit deinem Beckenboden passiert

Der Beckenboden ist kein einzelner Muskel – er ist ein komplexes Geflecht aus drei Muskelschichten, die gemeinsam Blase, Darm und Gebärmutter stützen, Kontinenz sichern und beim Sex eine zentrale Rolle spielen.

Bei einer vaginalen Geburt wird dieses System maximal gedehnt. Bei einem Kaiserschnitt war es monatelang unter dem Gewicht des wachsenden Kindes.

Das Ergebnis ist fast immer dasselbe: Die Muskeln haben ihre natürliche Spannung verloren. Das Körpergefühl für diese Region ist weg.

Viele Frauen können nach der Geburt den Beckenboden gar nicht mehr gezielt anspannen – nicht weil sie es nicht versuchen, sondern weil das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur neu antrainiert werden muss.

30-40% aller Frauen haben nach der Geburt ungewollten Urinverlust
fast 1/2 aller Frauen über 50 entwickeln eine Beckenbodensenkung – oft Folge unbehandelter Post-Partum-Schwäche

Gleichzeitig ist genau jetzt der beste Zeitpunkt, um anzufangen. Denn Muskelgewebe reagiert auf gezielten Reiz – in jedem Alter, nach jeder Geburt. Wer früh beginnt, verhindert, dass sich die Schwäche langfristig festsetzt. Aber nur, wenn das Training wirklich stattfindet. Und das tut es nur, wenn die Hürde niedrig genug ist


Das Problem mit den meisten Beckenbodengeräten: Sie wurden nicht für diese Phase entwickelt

Klassische Biofeedback-Trainer für den Beckenboden funktionieren mit einer Vaginalsonde. Das Gerät wird eingeführt, misst die Muskelaktivität von innen und überträgt das Signal an eine App. Technisch funktioniert das gut.

Aber stell dir vor, du bist sechs Wochen nach der Geburt. Das Gewebe ist noch sensibel. Du hast vielleicht eine Narbe vom Dammschnitt. Du hast seit Wochen das Gefühl, dass dein Körper dir nicht mehr gehört. Und jetzt sollst du etwas einführen – regelmäßig, am besten täglich.

Selbst wenn es physisch möglich ist: Es fühlt sich nicht richtig an. Und alles, was sich nicht richtig anfühlt, hört man auf zu tun.

Das ist kein Vorwurf an andere Produkte. Vaginalsonden sind für viele Frauen in vielen Phasen eine sinnvolle Option. Aber in den ersten Monaten nach der Geburt – und für alle, bei denen das Einführen eine emotionale oder physische Hürde darstellt – ist ein Gerät, das diese Hürde komplett eliminiert, keine Komfortfrage. Es ist eine Frage, ob das Training überhaupt stattfindet.


Vergleich: Apelvo trainiert von aussen, klassische Trainer arbeiten mit Vaginalsonde
Biofeedback von aussen statt mit Sonde – der Unterschied liegt in der Anwendung.

Apelvo ist das einzige EMG-Biofeedback-Gerät mit vielfältigen Spielen, das ohne Einführen funktioniert.

Kein Intimkontakt. Kein Entkleiden. Kein Schmerz. Kein Aufwand. Nur ein kleiner Sensor, der außen auf dem unteren Rücken klebt – und echtes Echtzeit-Feedback liefert.


Wie Apelvo funktioniert – und warum das den Unterschied macht

Der Sensor von Apelvo ist kleiner als ein kleiner Finger. Er klebt auf der Haut am Steißbein – außen, auf dem unteren Rücken. Kein Einführen. Kein Intimkontakt. Kein Entkleiden.

Du klebst ihn auf, startest die App, und siehst in Echtzeit auf deinem Smartphone, ob und wie stark du den Beckenboden anspannst.

Das ist Biofeedback – aber ohne alles, was Biofeedback bisher zur Hürde gemacht hat.

1

Sensor aufkleben – 10 Sekunden

Direkt auf die Haut am unteren Rücken. Kleiner als ein kleiner Finger. Kein Einführen, kein Entkleiden, kein Aufwand.

2

App öffnen, Spiel starten

Die kostenlose Apelvo-App führt dich durch das Training. Du siehst live, ob du die richtigen Muskeln aktivierst – kein Raten mehr.

3

Trainieren – wann und wo du willst

Auf dem Sofa während das Kind schläft. In der Bahn. Im Wartezimmer. Niemand sieht etwas. Niemand merkt etwas.

Die Apelvo-Sensorbox steckt in der Hosentasche, die Elektrode klebt unter der Kleidung
Die Sensorbox passt in die Hosentasche – trainieren, ohne dass jemand etwas sieht.

Das klingt simpel. Aber genau das ist der Punkt. Training findet dann statt, wenn es keine Hürde gibt. Nicht wenn man sich erst überwinden muss.


Frau trainiert mit der Apelvo-App auf dem Tablet, der Sensor liegt am Hosenbund
Das Training läuft über die App: 10 bis 15 Minuten, drei- bis viermal pro Woche.

Über 1.000 Betroffene trainieren schon so – und Fachleute empfehlen es.

★★★★★

Mit Apelvo macht Beckenboden-Training richtig Spaß. Bei Apelvo braucht man nichts einführen – das ist für mich ein wahrer Gamechanger. Für mich 5 Sterne!!!

Christine P. – verifizierte Käuferin
★★★★★

Super einfach zu verstehen. Für alle, die ein unkompliziertes Beckenbodentraining suchen, genau das Richtige. Klare Empfehlung.

Daniela – verifizierte Käuferin
★★★★★

Durch die Spiele überhaupt nicht langweilig. Dazu super Service und große Kulanz. Klare Empfehlung!

Heidi – verifizierte Käuferin
★★★★★

Apelvo ist oft das Einzige, das funktioniert – besonders, wenn man erklären muss, was zu tun ist. Die Handhabung ist einfach, das direkte Feedback motiviert.

Elke Heinzmann – Physiotherapeutin & Inhaberin Motus Stuttgart

Ich war überrascht, wie gut es funktioniert – dass der Sensor wirklich auf die Beckenbodenanspannung reagiert, auch wenn man ihn einfach aufklebt.

Teilnehmerin der Apelvo-Nutzerstudie (IEC 62366-1)

Entwickelt von Mark Kässer, Physiotherapeut und Erfinder von Apelvo.

Bekannt aus · Die Welt · FIBO ★★★★★ 4,79 von 5 (62 Bewertungen) 1.000+ Nutzer:innen

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Alles, was du wissen willst.

Muss ich etwas einführen?

Nein. Der Sensor klebt außen am unteren Rücken – kleiner als dein kleiner Finger. Kein Intimkontakt, kein Entkleiden. Diskret trainierbar in Bahn, Büro oder Wartezimmer.

Funktioniert das auch nach der Menopause oder wenn ich schon Beschwerden habe?

Ja. Dein Beckenboden bleibt trainierbar – die Devise lautet: früh starten und lange dranbleiben. Apelvo passt auch nach Geburt, Kaiserschnitt oder Gebärmutterentfernung (den richtigen Startzeitpunkt klärst du kurz mit deiner Ärztin/deinem Arzt).

Ich bin nicht besonders technisch.

Sensor aufkleben, App öffnen, Spiel starten – mehr ist es nicht. Und falls es doch hakt: Unser telefonischer Support hilft dir persönlich beim Einrichten.

Sind das Stromstöße oder magnetische Impulse?

Weder noch. Apelvo stimuliert nicht. Es misst nur deine Muskelaktivität und macht sie sichtbar – sanft und nicht-invasiv.

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3–4 Mal pro Woche je 10–15 Minuten genügen, um Erfolge zu sichern. Nebenbei, im Alltag, ohne festen Termin.

Wann merke ich etwas?

Im Kopf beginnt es sofort, die Durchblutung in Minuten, echter Muskelaufbau über Wochen. Viele Frauen berichten von ersten Veränderungen nach wenigen Wochen.

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Ist das seriös?

Entwickelt und produziert in Deutschland, erfunden vom Physiotherapeuten Mark Kässer, eingesetzt von Gynäkolog:innen, Urolog:innen und Therapeut:innen. Deine Daten liegen auf Servern in Deutschland.